Praxisänderung betreffend Stellungnahme der Kantonalen Ethikkommission Zürich (KEK)

07.12.2017 - Mitteilung

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Ab sofort stellt die KEK keine Unbedenklichkeitserklärungen mehr aus. Weiterhin nimmt die KEK auf Antrag Zuständigkeitsabklärungen vor und stellt eine Nichtzuständigkeitserklärung aus, wenn ein Projekt nicht in den Geltungsbereich des Humanforschungsgesetzes fällt und somit nicht der Bewilligungspflicht durch die KEK unterliegt. Eine Nichtzuständigkeitserklärung der KEK Zürich reicht aus, um die Anforderungen von Fachzeitschriften für eine Publikation und die Anforderungen des Dekanats der Medizinischen Fakultät der UZH für die Annahme von Qualifizierungsarbeiten zu erfüllen.
>> Die KEK kann auf ausdrücklichen Antrag hin fundiert nehmen Stellung zu nicht dem HFG unterstehenden Forschungsvorhaben. Sinnvoll ist eine Stellungnahme der KEK beispielsweise zu einem Humanforschungsprojekt, das in einem Entwicklungsland durchgeführt wird, zum Aufbau eines nicht bewilligungspflichtigen Registers oder einer Biobank für die Forschung (die Daten und/oder Proben sind bereits vorhanden) oder zu Forschungsvorhaben, bei welchen sich besondere ethische Fragen stellen und keine andere Ethikkommission für eine entsprechende Stellungnahme zur Verfügung steht. Das Vorgehen der KEK bei Stellungnahmen orientiert sich am Bewilligungsverfahren; d.h. Projekte, die mit besonderen ethischen Fragen verbunden sind, werden im Dreiergremium oder im Plenum besprochen.
 

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